Arbeitsinstrument

Das Projekt HyperNietzsche strebt die Schaffung einer Infrastruktur für die kollektive vernetzte Arbeit an. Diese Infrastruktur wird zunächst am Werk Friedrich Nietzsches erprobt, soll aber in der Folge auf andere Autoren, auf eine historische Epoche, auf Archivbestände oder ein philosophisches Problem übertragbar sein.

Es handelt sich also nicht darum, ein Ensemble von Texten Nietzsches und von Texten über Nietzsche zu digitalisieren und ins Netz zu stellen, es handelt sich auch nicht um eine elektronische Edition, die als fertiges Produkt einem Publikum zugänglich gemacht würde, es geht vielmehr um ein Arbeitsinstrument, das es einer verstreuten Forschergemeinschaft ermöglicht, kooperativ und kumulativ zu arbeiten und die Ergebnisse dieser Arbeit weltweit im Internet zu veröffentlichen.

Es handelt sich dabei nicht nur um eine Bibliothek von On-line-Texten, die mehr oder weniger intensiv ausgezeichnet und mit Funktionen zu Schlüsselwort- und Volltextsuche ausgerüstet wären. Vielmehr geht es um ein wirkliches hypertextuelles System, welches es zum einen möglich macht, die Texte und Manuskripte Nietzsches in chronologische, thematische und genetische Anordnungen zu bringen, zum anderen aber vor allem eine systematische Verknüpfung von Primärquellen und Sekundärliteratur mit Hilfe von Hyperlinks gestattet.

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